
Engagiert im Widerstand gegen die 3. StartbahnDie Auseindersetzung um den Bau einer 3. Startbahn ist in eine entscheidende Phase gegangen. Nach der Genehmigung durch die zuständige Regierung von Oberbayern (Planfeststellungsbeschluss vom 26. Juli 2011) haben insgesamt 22 Betroffene, darunter vier so genannte "Musterkläger" sowie die Stadt Freising Klage beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht. Das Aktionsbündnis AufgeMUCkt, der LBV und die gesamte Region kämpfen an zwei Fronten gegen das gigantische Projekt im Erdinger Moos. Auf gerichtlichem Wege soll nun vor allem der von der Genehmigungsbehörde angeordnete Sofortvollzug aufgehoben werden. Andernfalls dürften schon im kommenden Winter die Bagger anrollen und Fakten schaffen. Auch auf die politischen Entscheidungsträger aus Staatsregierung und Stadt München wird der Druck zunehmend erhöht. Sie müssen als Anteilseigner an der Flughafengesellschaft dem Ausbau zustimmen. Ein eindrucksvolles Zeichen des Protestes setzten rund 10.000 Menschen aus ganz Bayern Ende Oktober bei einer Großdemonstration auf dem Münchner Marienplatz. Dies war gleichzeitig der Auftakt für das Münchner Bürgerbegehren. Ende Februar konnten vom Münchner Bündnis gegen Startbahn die 35.000 Unterschriften an die Stadt übergeben werden. Am 17. Juni 2012 findet nun ein Bürgerentscheid statt. Damit aber nicht nur die Menschen in München aktiv ihre Ablehnung der Startbahn ausdrücken können, hat AufgeMUCkt im Herbst 2011 eine bayernweite Massenpetiton "Gegendruck" gestartet. Fakten und Hintergründe zur 3. Start- und Landebahn haben wir ebenfalls für Sie zusammen gestellt.
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