Landesweite Agrar-Demo: "Wir haben´s satt!"

Starker Auftritt des LBV
Starker Auftritt des LBV

(15.07.2013) Die Demonstration für eine umweltverträgliche Landwirtschaft und gegen den exorbitanten Flächenverbrach am Samstag, 13. Juli in München war mit 8.000 Teilnehmern ein voller Erfolg.

 

Eine breite Allianz von Naturschutz- verbänden, Ökolandwirtschafts- verbänden, entwicklungspolitischen Organisationen und kirchlichen Gruppen forderte im Hinblick auf die Landtags- und Bundestagswahlen eine Abkehr von der industriellen Landwirtschaft mit ihren vielen negativen Auswirkungen.

 

Dank der engagierten Mitwirkung vieler Mitglieder und der Naturschutzjugend zeigte der LBV bei der Demo eine starke Präsenz. Unsere Transparente und Motive warben für Vielfalt auf dem Acker, Vielfalt statt Monokulturen und Schluss mit der Massentierhaltung – oder auch „Gen-Food? braucht kein Schwein". Die Rede unseres Landesvorsitzenden Ludwig Sothmann bildete einen krönenden Abschluss der Demo. Herr Sothmann übergab mit weiteren Verbandsvertretern die gemeinsame Resolution der Verbände an die Staatskanzlei.

Wir werden uns weiter mit allen Mitteln für eine naturverträgliche Landwirtschaft einsetzen!

 

 

Demo gegen Patente auf Lebewesen

Der LBV zeigt Flagge gegen Patente auf Leben; Foto: U. Dopheide
Der LBV zeigt Flagge gegen Patente auf Leben; Foto: U. Dopheide
Protestmarsch zum Europ. Patentamt; Foto: U. Schwab
Protestmarsch zum Europ. Patentamt; Foto: U. Schwab

(30.11.2012) Bei einer Großdemo am Münchner Odeonsplatz hat der LBV mit einer Reihe von Natur- und Verbraucherschutzverbänden sowie mehreren Parteien gegen die Patentierung von Lebewesen demonstriert.

 

Der anschließende Protestmarsch endete vort dem Europäischen Patentamt (EPA) an der Erhardtstraße. Anlass für die Kundgebung war die jüngst zum Patent angemeldete so genannte "Schrumpeltomate" mit einem geringeren Wassergehalt. Am 30. November lief die Einwendungsfrist gegen die Patentierung der Tomate ab.

 

Das EPA hat bereits 2.000 Patente auf Pflanzen und 1.200 Patente auf Tiere erteilt. Konzerne wie Monsanto, Bayer, Syngenta, Dupont, die KWS Saat AG und BASF treiben diese Entwicklung massiv voran. Gleichzeitig bringen diese Unternehmen gentechnisch veränderte Pflanzen auf den Markt, die Insektengifte produzieren oder gegen bestimmte Insektizide resistent sind.

 

Der LBV hält das für einen nicht zu vertretenden Irrweg und zeigte auch bei der Kundgebung in München einmal mehr Flagge für eine Landwirtschaft im Einklang mit Mensch und Natur.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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