Moore und Filzen

Das Haarmoos
Das Haarmoos

Im moorreichen Bezirk Oberbayern spielt der Schutz der verschiedenen Moortypen seit Jahrzehnten eine große Rolle. Umfangreiche Flächen besitzt der LBV im Murnauer Moos, im Haarmoos (Berchtesgadener Land), im Loisach-Kochelsee-Moor (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen), im Breiten Moos (Lkr. Landsberg) und im Fußbergmoos (Lkr. Fürstenfeldbruck).

 

Landesweit beachtete Erfolge erzielte die Kreisgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen mit der vollständigen Sanierung der Spatenbräufilze und der Eglinger Filze. Die Renaturierung der Eglinger Filze erhielt 2008 den Bayerischen Umweltpreis.

Im Fußbergmoos wird die Streuwiesenpflege von mittlerweile neun Heckrindern der Kreisgruppe Fürstenfeldbruck „in die Hand genommen“. Davon profitieren u.a. Kreuzottern und Prachtnelken.

Moorflächen im Ampermoos und in Waldmooren werden mit viel Handarbeit von der Kreisgruppe Starnberg gepflegt.

Die Rosenheimer Aktiven kümmern sich um die Streuwiesen im Thalkirchner Moos.

Im Haarmoos orientiert sich die Pflege an den Ansprüchen des Großen Brachvogels, der das Moos noch mit 10 Brutpaaren besiedelt.

Im Breiten Moos stehen die Schmetterlinge im Vordergrund: Alle heimischen Moorfalter flattern hier mittlerweile wieder durch die Moorlandschaft.

Im Aubinger Moos brachte der LBV München verschollene Arten wie die Mehlprimel wieder zum Vorschein. 

Die Kreisgruppe Miesbach konnte in Zusammenarbeit mit der AG Landschaftsplan Irschenberg die Jedlinger Fize mit 153 Grabenverschlüssen wiedervernässen.

Der LBV Freising pflegt Moorwiesen im Viehlassmoos, das reich an Blaukehlchen ist.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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